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Nachlese der Landeswettbewerbe
für Film und Video in Schleswig-Holstein
1. März 2008
(wäre schön, wenn ich noch einige Bilder bekommen würde) |
der 53. Landeswettbewerb
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Der 53. Landeswettbewerb für Film und Video des BDFA Schleswig- Holstein
fand zum 11. Mal in der Realschule in Nortorf statt. Für die Rendsburger
ein Heimspiel – diesmal aber mit vertauschten Rollen: Für Schleswig-Holstein eher ungewöhnlich waren in diesem Halbjahr 19
Filme gemeldet worden. Ein Zeichen dafür, dass die Kreativität in unserem
schönen Land ungebrochen ist. Vom Spielfilm bis zum Reisefilm war fast
jede Sparte besetzt, und die Zuschauer hatten viel Spaß, die Filme zu
sehen. Jeder Film war auf seine Weise interessant und sehenswert, auch
wenn nicht jeder einen der begehrten Plätze erringen konnte. |
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Und hier die Preisträger: |
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Die Goldene Filmspule und den BDFA-Preis für den besten Film erhielt Wolfgang Schydlo aus Ahrensburg für seinen Dokumentarfilm „Elena“ über eine junge Geigerin. Der Film wurde weitergemeldet zum Bundeswettbewerb Doku. Auch einen ersten Preis erhielt Lothar Sack aus Lübeck für seinen Dokumentarfilm „Dieterich
Buxtehude – Musik für die Ewigkeit“. Der Film schildert das
Leben des berühmtem Organisten Dietrich Buxtehude in Lübeck. Einen zweiten Preis errang Nico Bossen aus Flensburg für seine vergnügliche
Zwiesprache mit „Leo, der Wurm“. Wir lernten eine Menge
über Regenwürmer. Stefan Renneberg aus Rendsburg errang für seine Reportage „Portrait
einer Künstlerin“ einen dritten Preis und die Weitermeldung
zur Reportage. Nicht einmal eine Minute Film – und doch zum Schreien komisch! Dieter Kobrock aus Rendsburg brachte mit seinem Spielfilm „Verkehrskontrolle“ alle Zuschauer zum Lachen. Das bescherte ihm den Prisma- Wanderpreis für einen besonders humorvollen Film. Susanne Raucka aus Rendsburg bekam für ihren Videoclip „Jugendband
aus Flintbek“ einen dritten Preis und die Silberne Schere
für den besonderen Schnitt. Eine Hochzeit einmal ganz anders – das zeigte uns Holger Becker aus Lübeck in seinem Film „Le Mariage“ . Durch Zeitlupe und Zeitraffer trennte er das Wesentliche einer Hochzeitsfeier vom Unwesentlichen. Er bekam einen dritten Preis und die Weitermeldung zur Fantex. „Schattensprache“ hieß die Reportage von Ulf Kalkschmidt
aus Rendsburg, der uns eine Ausstellung über die Gebärdensprache der
gehörlosen Menschen zeigte. Peter Bech aus Glückstadt erhielt für seinen Dokumentarfilm „Simran K.- Ein Portrait“ einen dritten Preis und die Weitermeldung zur Doku. Er begleitete eine Frau, die die Gewaltfreie Kommunikation lebt und lehrt. Elisabeth Krafft aus Ahrensburg erhielt für ihren Film „Ein
alter Zaun“ eine lobende Anerkennung für die besondere Idee
und Umsetzung ihres Filmes. Ute Riecken |
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06. Oktober 2007 |
der 52. Landeswettbewerb
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Tolle Filme- aber es reichte nicht für eine goldene Filmspule
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| hier die Ergebnisse, | ||||||||
17.03.07 in Heide |
51. Landesfilmwettbewerb in Heide | |||||||
| Am 17.03.07 fand der diesjährige Frühjahrswettbewerb des BDFA LV Schleswig-Holstein
in Heide statt. Es galt 13 Filme zu sehen und zu bewerten. Dadurch, dass es so wenige Filme waren, konnten alle den Wettbewerb ohne Zeitdruck genießen, und die Jury hatte viel Zeit, sich Gedanken über die Werke zu machen. Die Jury setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Sigrid Steinweg aus Ahrensburg (Juryleiterin) Der erste Film des Wettbewerbs kam aus Lübeck . Jochen Bauer und Peter
Kohnke zeigten „Eine Zeitreise ins Mittelalter“. Einen Gang über den
mittelalterlichen Markt in Heide hatten die Autoren zum Anlass für ihren
Film genommen. Händler, Gaukler und Musikanten vermittelten dem Zuschauer
einen Eindruck vom bunten Leben aus der alten Zeit. Die Besucher hatten
Gelegenheit, den Handwerkern über die Schulter zu schauen und die überlieferten
Rezepte der Köche und Bäcker auszuprobieren. „Der Horizont ist sein Begleiter“ von Lothar Sack aus Lübeck war der
zweite Film. Der dritte Film des Wettbewerbs hieß „Ein bisschen
Dresden und die Frauenkirche“
von Harry Stamer aus Lübeck. Und was der Titel versprach, kam auch: Nach Dresden war die Seefahrt angesagt. „Transatlantikfahrt auf der
Queen „Handgemacht“ von Günter Jepsen aus Flensburg hieß der nächste Film
im Programm. Der Autor hatte eine Stippvisite auf einem Handwerkermarkt
im Urlaubsort zum Anlass genommen, um einen Film daraus zu machen. Der nächste Film war eine Dokumentation von Peter und Karla Bech aus
Glückstadt. „Auf den Friedhöfen von Paris- Gedanken über das
Leben und den Tod“ „Wie ein Stern in dunkler Nacht“ lautet der Titel der Dokumentation
von Holger Becker aus Lübeck. Er beschreibt in dem Film die Biographie
Heinrich Vogelers, der in Worpswede lebte und arbeitete. Das Besondere
an diesem Film war, dass er eigentlich nur aus statischen Bildern bestand,
die jedoch durch Musik, Geräusche und O-Ton so zum Leben erwachten, dass
man es gar nicht als statisch empfand. Erhard Ortlepp aus Flensburg zeigte uns als nächsten Film „Unterwegs
auf dem Darß“. Eine Urlaubsreise nach Mecklenburg-Vorpommern führte den
Autoren auch auf den Darß. Es gab viel zu sehen, es wurden viele Sehenswürdigkeiten
gezeigt, leider waren viele Episoden einfach zu kurz, dass man sie richtig
genießen konnte. Schön die Aufnahmen auf dem Bodden mit den alten Segelbooten,
dort hatte man Muße, die Landschaft in sich aufzunehmen. Gute Kameraarbeit
machte den Film sehenswert. „Futter für den Winter“ von Günter Jepsen aus Flensburg hieß der nächste
Film. „Fidji – ein Südseetraum“ hieß der vorletzte Film des Wettbewerbs. Hans-Ulrich
Schumacher aus Flensburg zeigte uns, wie so ein Traum aussehen kann. Der letzte Film des Wettbewerbs ließ die Herzen aller Männer höher schlagen. So, das waren die Filme. Aber der Tag war beileibe nicht nur wegen der
Filme gelungen! Die Heider haben es mal wieder geschafft, es so richtig
gemütlich sein zu lassen. Man hatte ausreichend Zeit, sich zu erholen,
und dann die Torten….! Liebe Filmfreunde, ihr habt ja alle den Trailer aus Rostock mit der Einladung zur DAFF 2007 gesehen. Wenn nicht, wendet Euch bitte an Eure Clubleiter, der hat die DVD. Wenn Ihr könnt, fahrt hin! Es ist ja nicht weit! Es lohnt sich bestimmt: Dass ihr fleißig seid und viele Filme für unseren Wettbewerb produziert,
brauche ich ja nicht weiter auszuführen, denn denkt dran, wenn Ihr Filme
macht, kriegt Ihr auch so eine gute Kritik von mir im nächsten Bericht!
Und das lohnt sich doch, oder?? Bis bald Eure Ute Riecken |
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| 50. Landesfilmwettbewerb in Lübeck | ||||||||
14.Oktober 2006 in den Media Docks in Lübeck
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Am Samstag, den 14. Oktober 2006, richtete der Lübecker Filmclub den 50. Landesfilmwettbewerb als Jubiläumsveranstaltung aus und über 150 Filmfreunde kamen. In Lübeck liefen jetzt 14 Filme. Ein herausragendes Ereignis rechtfertigt einen herausragenden Rahmen.
Den fanden wir in den Media Docks, dem Lübecker Medienzentrum. Modernste Technik stand zur Verfügung und bescherte uns ein Filmbild von 4 mal 4 m Größe und das gleich doppelt - über zwei synchron geschaltete lichtstarke Beamer auf zwei nebeneinander angeordneten Leinwänden. Dieses hatte zwar den Vorteil, dass jeder Zuschauer einen ungestörten Blick auf den laufenden Film hatte, war aber auch oft sehr verwirrend. Besonders bei Zooms und Schwenks hatte es manchmal den Anschein, als wäre es ein sich über zwei Leinwände erstreckendes Panoramabild. Wie immer war die Themenvielfalt der Filme bemerkenswert. |
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Die Goldene Filmspule, Schleswig-Holsteins Preis für den Film mit der besten Wertung, ging diesmal nach Lübeck. Mit dem Film „Jede achte Frau“ setzte sich Elvira Stüben gegen die Konkurrenz durch. In eindrucksvoller Weise erzählt sie von ihrer schweren Erkrankung und macht dadurch vielen Frauen Mut, sich mit dem Brustkrebs auseinanderzusetzen. Dieser Film erhielt auch den Publikumspreis und wurde weitergemeldet zur Doku. Der BDFA Wanderpreis für den Film mit der zweitbesten Wertung ging an Peter und Karla Bech aus Glückstadt. Sie begleiteten in ihrer Reportage „Leben mit der Angst“ eine Aussiedlerfamilie im Kirchenasyl. Der Film erhielt den Sonderpreis für die beste Regie und wurde weitergemeldet zur Reportage. Einen dritten Preis und den Prisma-Wanderpreis für einen besonders humorvollen Film erhielt Rainer Funk für seinen Film „Bühnenschauspieler gesucht“. Wir lernten, dass die Klassiker wie Faust und Hamlet sich besonders gut für die moderne Verkaufspsychologie einsetzen lassen. Der Film wurde weitergemeldet zum Spielfilm. Günter Stuhr erhielt für seinen Naturfilm „Flusslandschaft“ einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Tier- und Naturfilm. Er beschrieb die Landschaftsentwicklung Schleswig- Holsteins in eindrucksvollen Bildern. Birgit und Kalle Pawelzik aus Kiel erhielten für ihren Reisefilm „Zwischen Alpen und Meer“, einer Reise auf dem Motorrad, einen dritten Preis und die Silberne Schere für einen besonderen Schnitt. Ein neues Modell zum Erlernen der Rechtschreibung in der Grundschule stellte uns Lothar Sack aus Lübeck vor. Für den Film „Schreiben und Rechtschreiben“ bekam er einen zweiten Preis und die Weitermeldung zur Reportage. Über 70 Gäste blieben zu der Abendveranstaltung und der Preisverteilung, begleitet von den fröhlichen Shanties der Lübecker Travesänger. Nach einhelliger Meinung war es eine gelungene Veranstaltung. Christel Ankermann und Ute Ricken |
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25. März 2006 |
49. Landeswettbewerb des SHLFA in Flensburg | |||||||
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Am 25. 03. 2006 fand der 49. Landeswettbewerb im Hotel Nordkreuz in Flensburg statt. Die faf Flensburg feierten dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Und wieder holten uns die Schneeflocken ein, diesmal aber nicht so viel wie beim letzten Mal. Wie immer war der Wettbewerb liebevoll vorbereitet. Das Fernsehen war vor Ort und hielt den Beginn der Veranstaltung kräftig auf. Einige Zuschauer wurden als Statisten geordert und mussten mehrere Male durch die Eingangstür gehen. Sie blieben bis zum Mittag, der Bericht im Schleswig-Holstein-Magazin dauerte dann auch 3,5 Minuten. Nach der Begrüßung durch Albert Theede und die erste! Ansprache unseres neuen Landesvorsitzenden Ulf Kalkschmidt ging es los mit der Projektion. 24 Filme waren gemeldet, 2 jedoch konnten nicht gezeigt werden, weil die Autoren die Meldebögen nicht unterschrieben hatten. Die Jury war nicht zu beneiden, denn die Themen waren vielseitig und interessant. |
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Wolfgang Labs aus Schleswig Volkmar Anton aus Rostock Peter Koschnicke aus Elsdorf-Westermühlen Hanne Teich aus Bad Schwartau, Eberhard Krüger aus Glückstadt als Juryleiter. Das Protokoll führte Rainer Funk aus Bad Segeberg Der erste Film des Wettbewerbs hieß „Ein Sonntag im Juli“ von Joachim Haberkorn aus Farmsen. Der Autor nahm uns zu einer Prozession in Tirol mit, bei der mit einem großen Umzug der Ortsheilige gefeiert wird. Diese Prozession ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis und lockt immer viele Touristen an. Der Film bekam eine Teilnehmerurkunde. Ein Film mit einem besonders sensiblen Thema war der Film von Peter Bech aus Glückstadt. "In Geborgenheit loslassen", der als zweiter Film lief. Ein Hospiz bietet todkranken Menschen einen geborgenen Ort, in dem sie ihre letzten Lebenswochen verbringen können. Es gibt keine Krankenhausatmosphäre, die Familien haben jederzeit Gelegenheit, ihre kranken Angehörigen zu besuchen und sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Dabei werden sie liebevoll unterstützt durch das besonders geschulte Pflegepersonal. Der Autor brachte uns durch Interviews mit den Kranken, dem Personal und den Ärzten den Sinn des Hospizes näher, besonders eindrucksvoll war, dass die Betroffenen bereit waren, ganz persönlich über ihr schweres Schicksal zu berichten. Der Film erhielt einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Reportage. Vom Tod zum neuen Leben- der dritte Film "Nachwuchs auf Mooshof" von Günter Jepsen aus Flensburg war bei der Geburt eines Fohlens dabei. Es purzelte buchstäblich ins Leben. Eindrucksvolle Filmaufnahmen zeigten das Fohlen von der Geburt bis zum ersten Weidegang. Besonders gut fand ich, dass der Autor diese einmaligen Bilder nicht mit einem Kommentar störte, sondern dass ich mich ganz auf diese wunderbaren Bilder konzentrieren konnte. Dieser Film bekam einen dritten Preis. "Ein Sonntagmorgen" von Elisabeth Krafft aus Ahrensburg hieß der vierte Film des Wettbewerbs. An einem ruhigen Sonntagmorgen machte die Autorin sich auf den Weg vom See den Bergweg hinauf durch den Ort zur Kirche. Dabei blieb sie öfter stehen, um eine besonders schöne Sicht oder eine Sehenswürdigkeit zu betrachten. Durch die unauffällige Musik, die, wie ich fand, die Ruhe des frühen Tages sehr gut unterstrich, konnte ich mich fallen lassen und mit der Autorin diesen Weg hinauf und wieder hinunter zum See genießen. Der Film hatte fast meditative Züge und hat mir sehr gut gefallen. Der Film erhielt eine Teilnehmerurkunde. Der fünfte Film "Afrika" von Jörg- Hubertus Sohst aus Kiel war genau das Gegenteil. Mit atemberaubendem Tempo stieg er ein und berichtete über seine Rundreise durch Südafrika. Ein launiger Text begleitete uns auf dieser weiten Reise. Viele Tiere, viel Landschaft, da konnten die Reiseteilnehmer froh sein, dass sie abends grillen konnten! Bei so vielen Eindrücken verlor der Autor jedoch nie seinen roten Faden, und wir haben sehr viel gesehen und gelernt auf dem langen Weg von Johannesburg bis zum Kap der guten Hoffnung! Der Film erhielt einen dritten Preis. Willi Speck aus Flensburg blieb mit seinem Film "Lust auf Pellworm" im Lande. Er erkundete auf dem Fahrrad mit seinen Töchtern die Insel und zeigte uns den liebenswerten Charakter Pellworms. Mit schönen ruhigen Landschaftsaufnahmen und einem guten Kommentar machte er uns Lust "auf die Insel". Ein schöner Film, der einen zweiten Preis erhielt. "Schuhcreme, Strass und 32 Beine" verhieß der Titel des Films von Ulf Kalkschmidt aus Rendsburg. Und er hielt, was er versprach! Er zeigte uns das 1. Latin Team Kiel, das mit seinem Tanz der Vampire auf Medaillenkurs geht. Wie viel Arbeit es von den ersten Proben bis zur fertigen Vorführung ist, erfuhren wir in diesem Film. Nicht weniger Arbeit hatte der Autor, ist er doch hunderte Kilometer gefahren, um bei den Proben, Anproben und Stellproben dabei zu sein. Mit tollen Großaufnahmen war er hautnah dabei, als das Team zum Wettbewerb nach Ahrensburg kam und einen atemberaubenden Tanz hinlegte. Die Einstellungen zu diesem Tanz wurden mit drei Kameras gedreht, die nachher zu einer eindrucksvollen Sequenz geschnitten wurden. Das Latin Team Kiel erhielt einem 4. Platz, der Autor die Goldene Filmspule, den Sonderpreis der Stadt Flensburg, die Silberne Schere und den Publikumspreis. Gleichzeitig wurde er zum Bundeswettbewerb Reportage gemeldet. "Heaven and Earth" hieß der Film von Helmut Kirsten aus Lübeck. Er war unterwegs in einem Heißluftballon in Afrika. Von einer sehr guten Musik untermalt, vermittelte er uns Eindrücke zwischen Himmel und Erde, mal vom Ballon mal von der Erde aus. Schöne Landschaftsaufnahmen wechselten mit guten Tieraufnahmen und er erreichte, dass ich mich fallen ließ und das Gefühl hatte, zwischen Himmel und Erde zu schweben. Dass die Landung dann sehr unsanft war, war für die Teilnehmer unangenehm, für mich jedoch nicht. Ein schöner Film, er erhielt einen dritten Preis. 14 Stunden und 47 Minuten waren die Teilnehmer des „Triathlon“ unterwegs. Erhard Ortlepp aus Flensburg war mit der Kamera hautnah dabei, als der Ostseeman und die Ostseewoman ermittelt wurden. Es begann mit Schwimmen, ging weiter mit Fahrrad fahren und endete mit Laufen. Trotzdem nur eine Kamera verwendet wurde, schaffte es der Autor, überall dabei zu sein. Durch Interviews brachte er uns den Teilnehmern näher, wir waren persönlich dabei und freuten uns zuletzt mit den Siegern. Ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden der Kameramann gebraucht hat, bis er alles im Kasten hatte und auch der letzte Teilnehmer über die Zielgerade kam. Dieser Film erhielt einen zweiten Preis. "An der Eider" hieß der Film von Kurt Adolf aus Kiel. Er verfolgte mit der Kamera die Eider von der Quelle bis zur Mündung. Mit schönen Bildern und dem bewährten launigen Kommentar nahm er uns mit und zeigte uns Seiten von Schleswig-Holstein, die ich noch gar nicht kannte. Schön an dem Film war, dass er sich auf die Eider beschränkte und uns nicht mit den ganzen Sehenswürdigkeiten rund umher ablenkte. So zeigte er zum Beispiel nur den Turm einer Kirche, die Hochzeit, die stattfand, ließ er aus und erwähnte es nur im Text. Geschickt gemacht. Dieser Film erhielt einen dritten Preis. Wenn man Freunde besucht, sollte man sich Zeit nehmen, denn so ein Besuch kann dann schon sehr lange dauern und ziemlich feuchtfröhlich werden. Nach Kaffee, Kuchen und viel Cognac wurde man sehr lustig und philosophierte dann nachhaltig über das Wort "Schön" in jeder Lebenslage. So hieß der Film von Manfred Stark aus Flensburg denn auch "Besuch bei Schöns". Schöne Großaufnahmen rundeten die Handlung ab, viele schöne Animationen gab es, also insgesamt ein schöner Film. Er erhielt eine Teilnehmerurkunde. Elisabeth Krafft forderte uns in ihrem Film "Entdecken Sie Sylt zu jeder Jahreszeit" auf. Dass es Winter war und sehr kalt, hielt eine Reisegruppe nicht ab, sich Wind und Wetter zu stellen. Die Kälte merkte man sogar beim Zusehen, und ich war froh, dass ich im warmen Raum sitzen konnte. Das traditionelle Bikebrennen wärmte dann auch beim Zuschauen. Schöne Landschaftsaufnahmen und viele feurige Einstellungen sorgten dafür, dass mir der Film gut gefiel. Er erhielt eine Teilnehmerurkunde. Günter Jepsen aus Flensburg stellte uns wieder einmal ein Handwerk vor. Mit "Hautnah bei den Honigmachern" zeigte er uns in sehr guten Bildern und Einstellungen die Imker bei der Arbeit. Den Transport der Bienenstöcke nah an ein Rapsfeld, das Schleudern der honiggefüllten Waben und die Gewinnung des Honigs war dabei ein Schwerpunkt. Sehr eindrucksvoll waren die Szenen, als ein Bienenvolk schwärmte und wieder in den Stock geschlagen wurde.Der Autor versteht es wieder, durch das Erzählenlassen der Imker eine eigene Atmosphäre zu schaffen. Er verzichtet auf eigene Kommentare und Musik, die diesen Film nur gestört hätte. Ein schöner Film. Er erhielt dafür einen zweiten Preis. "Quando i passi si rallentano", oder übersetzt "Wenn die Schritte langsamer werden" hieß der Film von Wolfgang Schydlo aus Ahrensburg. Er zeigte uns Szenen aus Venedig nach dem letzten Hochwasser. Wasser ist in der Stadt ja sowieso reichlich vorhanden, steigt es aber über die Ufer, kann es doch zum Problem werden. Die Schritte müssen zwangsläufig langsamer werden, damit das Wasser nicht in die Schuhe läuft. Dabei entsteht eine eigenartige Atmosphäre, fast wie in der Zeitlupe. Eine gut gewählte Musik erhöhte die Wirkung der Bilder noch. Der Film hat mir gut gefallen. Er erhielt eine Teilnehmerurkunde. Willi Speck aus Flensburg beschäftigte sich in seinem Film "Friedhofskultur im Wandel" mit dem Umgang der Gesellschaft mit den Begräbnissen. Früher wurde viel Wert auf Grabpflege und Grabsteine gelegt, in der heutigen Zeit entscheiden sich immer mehr Menschen für die anonymen Bestattungen. Liegt es an der immer mehr zunehmenden Anonymität der Menschen untereinander, legen immer mehr Familien einfach keinen Wert mehr auf einen Ort der Besinnung oder liegt es einfach daran, dass immer weniger Menschen genug Geld haben, um sich eine Grabstelle leisten zu können? Der Film ist schwarz-weiß gehalten, dadurch entstanden eindrucksvolle Bilder. Ein guter Kommentar rundete den Film ab, der doch sehr nachdenklich stimmte. Er erhielt einen dritten Preis. Der Film "Seine Freunde" von Hans Jürgen Paulin aus Lübeck gab uns Rätsel auf. Seine – das war Lothar Sack Freunde- waren es, die Clubmitglieder, die ihn in den Tierpark Eekholt begleiteten, waren es die Tiere, die Lothar mit der Kamera aufs Korn nahm, oder doch die Canon XL, das Stativ und die Ausrüstung? Also hat Lothar viele Freunde. Ein liebenswertes Portrait eines Filmers, den alle kennen. Eine tolle Idee, eine Filmsafari durch einen einfachen Tierpark so zu verpacken. Prima! Der Film erhielt einen dritten Preis. "Walking-Wandern" hieß der Minutenfilm von Franz Lehmer aus Rendsburg. Motto: "Zieh dich warm an, lass den Whiskey links liegen und bandele nicht mit der Nachbarin an". Sonst kann auch der kürzeste Weg noch gefährlich werden. Ein echter Lehmerfilm. Schade, dass der Film so kurz ist. Die Pointe treffend eingesetzt, erhielt der Film einen zweiten Preis. Nico Bossen aus Flensburg zeigte uns in seinem Film "Spinnenleben", wie ein Spinnennetz entsteht. In beeindruckenden Großaufnahmen konnten wir miterleben, was für ein Kunstwerk so ein Spinnennetz ist. Mit Grafiken veranschaulichte der Autor die Filmaufnahmen, toll auch die Szene, wie die Spinne eine für sie übergroße Libelle einspinnt, um sie später zu verzehren. Ich werde bestimmt nicht mehr vorschnell so ein Spinnennetz zerstören, weiß ich doch jetzt, wie viel Mühe so eine kleine Spinne hat, es zu bauen. Dieser Film erhielt eine Teilnehmerurkunde. Wenn man am Sonntag zu spät kommt, ist "In Hamburg auf dem Fischmarkt" nichts mehr los. Peter Weiß aus Kiel ist es so ergangen. Die meisten Stände waren abgebaut, die meisten Marktschreier waren nicht mehr da, aber was ein richtiger Filmer ist, lässt sich nicht entmutigen und dreht dann eben einen Film über den Müll und Abfall, der liegen bleibt. Mindestens genau so interessant wie die üblichen Fischmarktaufnahmen, die man immer sieht. Eine gute Idee, finde ich. Not macht eben erfinderisch. Der Film erhielt eine Teilnehmerurkunde. "Frederich Bech- Briefe aus der Vergangenheit" hieß der Film von Peter Bech aus Glückstadt. Die Familie Bech betreibt Ahnenforschung und ist dem Leben eines ihrer Vorfahren auf der Spur. Frederich Bech hat auf der Insel Aero gelebt, es sind viele Briefe von ihm erhalten. Mit liebevoll gemachten Spielfilmszenen tauchen wir in die Vergangenheit, lernen Schauplätze und Lebenssituationen des Frederich Bech kennen. Viele Details sorgten dafür, dass die Geschichte lebendig wurde. Die Recherche zu diesem Film war bestimmt unheimlich aufwändig. Er gefiel mir sehr gut. Der Film erhielt einen zweiten Preis. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und man nur noch zu zweit allein im Haus ist, kann Weihnachten schon sehr einsam sein. "ach, du fröhliche" seufzen dann schon einmal Ute und Peter Riecken aus Rendsburg. Aber soll man sich nun gleich scheiden lassen? Dieser Film erhielt einen ersten Preis, den BDFA-Wanderpreis und den Prisma-Wanderpreis. Er wurde weitergemeldet zur Familiade. Paradiesische Zustände in der Wachstumsregion "Vereinigte arabische Emirate“ zeigte uns Manfred Rusch aus Heide im letzten Film des Wettbewerbs. Geld spielt keine Rolle, und für die Araber erscheint nichts unmöglich. Das höchste und luxuriöseste Hotel der Welt, bewässerte Gärten in der Wüste und ein sorgenfreies Leben für jedermann- das hört sich wirklich an wie im Paradies. Aber ist es das wirklich? Der Film zeigte uns mit schönen Aufnahmen, einigen Fremdanimationen und mit viel Technik und Effekten, dass auch auf dem Casablancasektor fast nichts unmöglich ist. Gut und interessant gemacht. Der Film erhielt eine Teilnehmerurkunde. Das waren die Filme des Tages. Dass es uns nicht zuviel wurde, sorgten die Flensburger mit vielen netten Einlagen. Obwohl das Fernsehen uns viel Zeit genommen hatte und den Planern einen deutlichen Strich durch den Zeitplan gemacht hatte, ließen die Flensburger sich nicht aus der Ruhe bringen und sorgten zwischendurch für viel Spaß. Willi Speck unterhielt uns auf plattdeutsch, Nico Bossen "verzauberte" uns mit seinen Zaubertricks und ein Gospelchor sang uns fetzige Songs. Das kalte Buffet am Abend, die Verlosung vieler Preise und natürlich die Preisverleihung bildete den Höhepunkt des Tages. Alles in allem war es ein schöner – schon wieder schön- und gelungener Wettbewerb, an den wir noch lange denken werden. Aber wir sollten uns nicht zu lange auf unseren Lorbeeren ausruhen, denn es ist schneller Herbst, als man denkt. Also jetzt schon mal an das neue Thema gedacht und die Ideen aufgeschrieben, denn wir wollen uns am 14.10.2006 in Lübeck wiedersehen, und die wollen auch schöne – nein, nicht schon wieder – Filme haben. Es war schön! Eure Ute Riecken |
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| 22. Oktober 2005 | 48. Landeswettbewerb für Film und Video in Glückstadt |
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Der 48. Landeswettbewerb des SHLFA fand am 22.10.05 in Glückstadt
statt. Im Poppenhus in der Engelbrechtschen Wildnis hatte
der Club einen würdigen Rahmen für dieses Ereignis gefunden. Gleichzeitig feierte der Amateurfilmclub von 1980 sein 25 jähriges Bestehen und wir feierten mit. Trotz einiger Pannen verlief die Projektion reibungslos, und das leibliche Wohl ließ auch keine Wünsche offen. |
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Es standen 15 Filme auf dem Programm, und so hatten wir nebenbei noch gut Zeit zum ausführlichen Erfahrungsaustausch. Der 1. Film war ein Spielfilm mit dem Titel „Meine beste
Freundin“ von
Gerlind Becker aus Bad Segeberg. „Zwei Landratten auf der Ostsee“ hieß der 2. Film
von Harald Breddin aus Farmsen. Ich hoffe nicht, dass Ulf Kalkschmidt aus Rendsburg mit seinem Film „Abseits“ sich
den Unmut der Glückstädter zugezogen hat. Dass die
beiden Akteure sich so „Pia Schaf- oder eine halbe Stunde mehr wissen“ hieß der
Film Nr. 4 von Peter und Karla Bech aus Glückstadt.
In wie immer bewundernswerter Manier gestalteten sie die Dokumentation über
das Leben einer Karrierefrau. In akribischer Recherche besuchten sie mit
der jungen Frau ihr Elternhaus und Stationen ihres Lebens, ließen
Eltern und Freunde zu Wort kommen und zeigten, mit welcher Ausdauer und
Energie sich die junge Frau aus den Zwängen der Bürgerlichkeit
löste. „Anfang Mai“ von Willi Steffen aus Lübeck hört
sich zwar sehr harmlos an, ist aber in Wirklichkeit ein Krimi- zwar ohne
Leichen, aber mit viel Leid. Günter Jepsen aus Flensburg zeigte uns seine Reportage „Tauwerk“.
Mit eindrucksvollen Bildern zeigte er uns kurz und präzise, wie
ein Seil in einer Reeperbahn entsteht. Wie immer hat es der Autor geschafft,
den Seiler so toll erzählen zu lassen, dass man alles auf Anhieb
verstand. Sogar ich! Wer fährt schon freiwillig nach Helgoland? Wo es doch mitten im
Wasser liegt? „Sindbad“ lautete der Titel des 8. Filmes. Lothar Sack aus
Lübeck hat ihn gemacht. In eindrucksvollen Bildern konnten wir die
Geburt eines Haflinger-Fohlens miterleben. „Hamburg am Sonntag“, der 9. Film des Wettbewerbs, bekam
zwar „nur“ eine Teilnehmerurkunde, war aber trotzdem unheimlich
wichtig. Es war nämlich eine echte Gemeinschaftsarbeit des gesamten
Clubs aus Farmsen. Dieter Kobrock aus Rendsburg zeigte uns „Rio- bunte Stadt“.
Dabei beschränkte er sich nicht auf die bekannten bunten Seiten
der Stadt, sondern machte auch aufmerksam auf die Schattenseiten, die
so genannten Farvelas, die Armensiedlungen. Wie nahe Reichtum und Armut
zusammen sein können, sahen wir in diesem bunten Bilderbogen. Ein ungewöhnlicher Tierfilm mit dem Titel „Das Jahr der
Alsterschwäne“ war der 11. Film des Wettbewerbs. Gerhard Jagow
aus Farmsen zeigte uns in diesem Film, wie die Schwäne, die den
Sommer auf der Alster verbringen, aus dem Winterquartier zu ihrem Gewässer
getrieben werden. Dass wir dabei die tragische Liebe eines einzelnen
Schwanes zu einem Plastikkameraden miterleben durften, war besonders
sehenswert. Im Spätherbst, bevor die Nachtfröste einsetzen,
werden die Schwäne dann wieder zurückgebracht, nur, dass sie
diesmal nicht selbst schwimmen, sondern in Booten transportiert werden. „Interview mit einem Unsterblichen“ hieß der 12. Film
des Wettbewerbs. Helmut Specht aus Farmsen hatte während einer Chinareise
die Möglichkeit, die Ausstellung der ausgegrabenen tönernen
Kaiserarmee zu besuchen. Die Statue eines Kaisers brachte ihn auf die
Idee, die Bilder dieses Films als Interview mit diesem Kaiser zu gestalten.
Dabei lernten wir einiges über die Ziele und Grundsätze der
chinesischen Kriegsführung. Leider hatte der Autor nicht die Möglichkeit,
sehr nahe an die Objekte zu kommen, da natürlich viele Touristen
das gleiche Ziel hatten. Im 13. Film „Segeln wie gestern“ von Hans- Jürgen Paulien
aus Lübeck mussten wir wieder aufs Wasser. Diesmal nach Wismar.
Die Crew bestand nur aus Männern, es wurde angepackt, die Segel
gesetzt, reichlich gegessen und getrunken. Frauen hatten dabei nichts
zu suchen. Ein Höhepunkt des Films war die Rivalität zweier
Crews, nämlich die des Filmseglers- leider ist mit der Name entfallen-
und der Besatzung des Seglers „Brigitta“ – dem Schiff
mit den roten Segeln. Vom Wasser zum Feuer- im 14. Film des Wettbewerbs konnten wir miterleben,
wie ein Glas entsteht – vom Rohling über die Farbgebung bis
zur Vollendung. Nico Bossen aus Flensburg zeigte uns in seinem Film „Ein
Leben mit Glas“, wie viel Handwerkskunst nötig ist, um so
einen Kunstgegenstand zu gestalten. „Alter Wein zwingt zum Erinnern“ von Franz Lehmer aus Rendsburg
war zwar der letzte, aber bei weitem nicht d a s Letzte. Mit dem bekannten
Lehmer-Humor gelang ihm und Leonie ein Kabinettstückchen, das voll
aus dem Leben gegriffen war. So, das war ein langer Bericht, aber es gab so viel zu sagen über
alle Filme. Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass die Kreativität
unserer Landesmitglieder ungebrochen ist. So, das war´s für dieses Halbjahr, ich melde mich wieder
bei Bedarf, spätestes im März nächsten Jahres. Herzliche Grüße Ute Riecken |
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| Und hier noch ein Zeitungsartikel der „Norddeutschen Rundschau“ als PDF zum Download | ||||||||
| 05. März 2005 | 47. Landeswettbewerb für Film und Video in der Stadt Nortorf |
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Am 05.03.2005 fand der 47. Landeswettbewerb des SHLFA wieder einmal in Nortorf, dem Mittelpunkt von Schleswig Holstein statt. 15 Autoren stellten ihre neuesten Werke vor, insgesamt waren 17 Filme gemeldet. Die Jury hatte es nicht leicht, doch am frühen Abend standen die Ergebnisse fest: Die Goldene Filmspule (für den Film mit der höchsten Wertung) mußten sich zwei Autoren teilen: Sowohl der Film " Der Auwald" von Günter Stuhr (Einzelmitglied) als auch der Film "Kistenfracht für Oued- el - Abid" von Lothar Sack (Lübeck) konnten die höchste Wertung auf sich vereinen. Beide Filme wurden zum Tier- und Naturfilm weitergemeldet. "Der Auwald" erhielt zusätzlich noch den Publikumspreis. Im Film "Der Auwald" berichtete der Autor über die letzten Auwälder von Deutschland und wies auf die Wichtigkeit hin, diese Landschaften zu schützen. "Kistenfracht für Oued-el-Abid" zeigte uns eine Aufzuchtstation in Deutschland für eine bedrohte Affenart in Afrika. Der Film mit der zweithöchsten Wertung bekam den Wanderpreis des BDFA und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Dokumentarfilm. In diesem Film " Quo vadis- manum factum" von Willi Speck (Flensburg) ging es um die Situation des Handwerks gestern und heute. Der Film "Beim Zahnarzt" von Reiner Funk (Bad Segeberg) erhielt einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Reportage. Er begleitete eine Kindergruppe in eine Zahnarztpraxis , um zu zeigen, wie wichtig es ist, Kindern früh die Angst vorm Zahnarzt zu nehmen. Dieser Film erhielt die Silberne Schere für einen besonderen Schnitt. Der Film "11.Uhr 21" von Ulf Kalkschmidt (Rendsburg) erhielt einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Spielfilm. Ein Reisender macht Bekanntschaft mit einer sprechenden Waage, die Konsequenz folgt auf dem Fuße. Der Film erhielt den Prisma- Wanderpreis für einen besonders humorvollen Film. Zu sehen wird der Film auf den DAFF in Sebnitz sein, denn er wurde von den Eulenspiegeleien direkt dorthin gemeldet. Dies ist nur eine kleine Auswahl der Filme, die gelaufen sind. Jeder einzelne war sehenswert, und ich bin jedesmal begeistert über die Kreativität der Autoren. Auch wenn die Jury nicht nur erste Preise verteilen konnte und mancher Autor vielleicht ein bißchen enttäuscht darüber war, daß sein Film nicht so gut abgeschnitten hatte wie erhofft, denke ich schon, daß alle weiter machen und uns zum 48. Landeswettbewerb am 22.10.05 in Glückstadt weiterhin mit ihren Werken erfreuen. |
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| Bericht von Ute Riecken |
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| 23.Oktober 2004 | 46. Landeswettbewerb für Film und Video in der Stadt Nortorf am |
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Die VFG Rendsburg richtete am 23. 10. 04 zum achten Mal in der Stadt Nortorf den 46. Landeswettbewerb für Film und Video aus. 16 Filmautoren stellten sich mit ihren Filmen einer kritischen Jury. Wieder einmal überzeugten die Autoren das Publikum mit einer Menge Kreativität, die dieses auch mit viel Beifall belohnten. Wenn auch nicht jeder Autor mit der Wertung der Jury zufrieden war, konnte man doch die Kritik so auslegen, daß man jeden guten Film noch besser machen könnte. Warten wir also die nächsten Werke ab. Drei Filme wurden mit einem ersten Preis belohnt. Zunächst einmal der Film "Full pull", eine Reportage von Ulf Kalkschmidt aus Rendsburg. Er hat einen begeisterten Schrauber bei der Fertigung eines Wettkampftraktors beobachtet und seine sowie die Beweggründe und Reaktionen seiner Frau und seines Umfelds aufgezeichnet. Dieser Film erhielt den BDFA-Wanderpreis für die zweithöchste Wertung und erreichte die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Reportage. Teilen mußte er den BDFA- Wanderpreis mit dem Film "In der Mitte des Gartens" von Henning Timm aus Lübeck. Er beschrieb in seiner Dokumentation die Schwierigkeit, sich aus einem überharmonischen Elternhaus zu lösen. Dieser Film erhielt ebenfalls einen ersten Preis und wurde zur Familiade weitergemeldet. Die Goldene Filmspule , den Publikumspreis und den Sonderpreis der Stadt Nortorf für den Film mit der höchsten Wertung errang der Familienfilm "Rosa rot" von Ute und Peter Riecken aus Rendsburg. Dieser Film zeigt, was sich daraus entwickeln kann, wenn man aus einer lieblosen Beziehung in eine rosarote Traumwelt flüchtet. Der Film "Der musikalische Wasserhahn" von Harald Breddin von der VHS Farmsen erhielt einen 2. Preis und den Prisma- Sonderpreis für einen besonderen Trickfilm. Weitergemeldet zum Reisefilm wurde der Film "An den Ufern der Weser" von Kurt Adolf aus Kiel, der einen zweiten Preis erhielt. Der Film "Glasmalerei im Gegenlicht" von Alfred Schildhauer aus Glückstadt errang einen zweiten Preis und wurde zum Bundeswettbewerb Dokumentarfilm gemeldet. Zum Wettbewerb Reportage wurde der Film "Balance Akte" von Jutta Kerlin aus Farmsen gemeldet. Dieser Film bekam einen 3. Preis. |
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| Bericht von Ute Riecken |
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| 06.März 2004 | 45. Landeswettbewerb für Film und Video in Bad Segeberg |
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Jugendbildungsstätte "Mühle"
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Anfang März fand der 45. Landeswettbewerb für Film und Videoamateure des SHLFA in Bad Segeberg statt. Es waren 22 Produktionen gemeldet und wieder waren wieder fast alle Kategorien vertreten. Die Konkurrenz war groß und die höchste Auszeichnung, die "Goldene Filmspule" wurde gleich zweimal vergeben. Die Reportage "Abitur - und dann" von Ulf Kalkschmidt (VFG Rendsburg) sowie die Dokumentation "Bruder Thaddäus - Abenteuer mit Franziskus" von Peter und Karla Bech (AFC Glückstadt) erhielten beide die höchste Punktwertung und somit die begehrte Filmspule. Beide Videos wurden weitergemeldet zu den jeweiligen Bundeswettbewerben. Außerdem erhielt der Film "Abitur - und dann" den Publikumspreis. Einen 1. Preis und den BDFA- Wanderpreis für den Film mit der zweithöchsten Wertung bekam "Unikate" von Werner Rumpel von der "asfa Lübeck" zugesprochen; er wurde weitergemeldet zum Reportagewettbewerb. "Inmitten einer Kleinstadt - Lederfabrik Gebrüder Kobel" von Alfred Schildhauer (AFC Glückstadt) erhielt einen 2. Preis und den Sonderpreis der Stadt Bad Segeberg. Der Prisma-Wanderpreis für einen besonders humorvollen Film und ein weiterer 2. Preis ging an Norbert Schwarzschulz (asfa Lübeck) für "Rotkäppchen", und für seinen Videoclip "Nichts Neues" erhielt er einen 3. Preis und den Sonderpreis von 4Di-Motion für gelungene Spezialeffekte mit Casablanca. Günter Jepsen (faf Flensburg) bekam einen 2. Preis, die "Silberne Schere" für besonderen Schnitt und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Lokalchronik für "Aus alt wird neu". Einen 2. Preis und eine Weitermeldung zur Familiade erhielt das Autorenteam Ute und Peter Riecken (VFG Rendsburg) für "Memento momente - Stadt der Erinnerungen". Das große Filmaufkommen hat wieder einmal gezeigt, dass die Kreativität ungebrochen ist. Wir hoffen, dass es so weiter geht und freuen uns schon auf den nächsten Wettbewerb, der am 23.10.04 in Nortorf stattfinden wird. LV-Vorsitzender Manfred Stark zum BDFA-REPORT nach der Veranstaltung: "Der Segeberger Schmalfilm- & Videoclub nahm seine 20-Jahr-Feier zum Anlass, den 45. Landes-Filmwettbewerb auszurichten. Bürgermeister Hans Joachim Hampel und Landrat Gorrissen bereicherten die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit. Die Begrüßungsworte des Landrats, geprägt von fundiertem Sach- und Fachwissen unseres Handwerkes, verblüfften selbst den Landesvorsitzenden, der in seinen Worten dann sogleich eine sofortige Clubmitgliedschaft vorschlug. In den Räumen der Jugendbildungsstätte, der sog. "Mühle", ergaben sich vorzügliche Bedingungen für Projektion, Preisverleihung und Gemütlichkeit. Die stark feminin geprägte Jury kam anfangs nicht so recht in Schwung, diskutierte sich dann aber immer besser ein, so dass sich die Autoren letztlich, bis auf eine Ausnahme, gerecht beurteilt fühlen konnten!" |
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| Bericht von Ute Riecken |
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| 08. November 2003 | 44. Landeswettbewerb für Film und Video in Bad Schwartau |
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Am Samstag, dem 08.11.2003, war es wieder einmal so weit: Der 44. Landeswettbewerb
des SHLFA fand diesmal in Bad Schwartau statt. Dies ist ja in Schleswig-
Holstein immer ein großes Ereignis in Filmerkreisen, und sie waren
auch alle gekommen, aus sämtlichen Clubs des Landes. Vierzehn Filme
waren zu sehen und zu beurteilen; ein schweres Los für die Jury.
Vom Reisefilm über Dokumentationen bis hin zu Familienfilm und Spielfilm
war alles vertreten. Sogar zwei Super-8 Filme waren gemeldet, die auch von den
Zuschauern mit gebührender Bewunderung bedacht wurden, sind sie doch sehr
selten geworden. Die Jury leistete gute Arbeit, um alle Filme gerecht zu bewerten,
auch wenn sie nicht immer einer Meinung mit dem Publikum waren.
Einen ersten Preis und die Goldene Filmspule errang der Film "oben war der Almöhi nicht" von Ute und Peter Riecken von der VFG Rendsburg. Er wurde weitergemeldet zum Bundeswettbewerb Familienfilm. Der Reisefilm "Kalifornien - meine Traumreise" von Henning Timm von der asfa Lübeck erhielt einen zweiten Preis, den Publikumspreis und den BDFA-Wanderpreis für den Film mit der zweithöchsten Wertung. Gleichzeitig wurde er weitergemeldet zum Bundeswettbewerb Reisefilm. Ebenfalls einen zweiten Preis erhielt die Reportage "Eine Geigenbauerwerkstatt in Flensburg" von Günter Jepsen von den filmakteuren Flensburg. Der Film erhielt den Sonderpreis "Silberne Schere" für den besten Schnitt. Er wurde weitergemeldet zum Bundeswettbewerb Reportage. Der Super-8 Film "Zwischenstop auf Jamaica" von Manfred Köhler von der asfa Lübeck erhielt einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Reisefilm. Die schwarze Komödie "Room to let" von Gerhild Becker vom Segeberger Schmalfilm- und Videoclub bekam einen zweiten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Spielfilm. Einen dritten Preis und die Weitermeldung zum Bundeswettbewerb Reportage erhielt der Film "Balance" von Lothar Sack, asfa Lübeck. Auch wenn nicht jeder Film so abgeschnitten hat, wie sich es jeder Autor erträumt, hat sich die Arbeit doch gelohnt, insofern, als wir als Zuschauer in den Genuß gekommen sind, ihn zu sehen. Allein deshalb lohnt es sich schon, weiterzumachen, denn wir wollen noch viel sehen! Der 08.11.03 war nicht nur Wettbewerb, sondern auch ein Jubiläum! Der ausrichtende Club "ap- Bad Schwartau" feierte 35-jähriges Bestehen. Also ein Grund, mitzufeiern! Die Organisation war prima, die Verpflegung am Tage sehr gut und das !!selbstgemachte!! Büfett am Abend schlicht "Spitze"! Die zahlreichen Gebliebenen hatten einen wunderschönen Abend, der dann auch ziemlich lange dauerte. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für all die Mühe! |
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| Bericht von Ute Riecken |
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| 08. März 2003 | 43. Landeswettbewerb für Film und Video in Heide |
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Manfred Stark |
Der 43. Landeswettbewerb des SHLFA fand in diesem Frühjahr in Heide,
der Stadt mit dem größten Marktplatz in Schleswig- Holstein,
statt. Es waren 19 Filme gemeldet, von denen jedoch zwei zurückgezogen
wurden. Trotzdem machte es viel Spaß, waren doch alle Streifen sehenswert.
Heide, die Stadt mit dem größten Marktplatz in Schleswig- Holstein, war Austragungsort des Landeswettbewerbs Marktplatz in HeideDie "Goldene Filmspule" ging 2003 an Günter Stuhr . Sein Video "Der Tote im Starnberger See" geht in bemerkenswerter Weise auf den rätselhaften Tod des Bayrischen Märchenkönigs Ludwig II. ein. Die eindrucksvollen Aufnahmen und der gute Text beeindruckten die Jury so, dass sie dieser Produktion die höchste Wertung gab. Einen weiteren 1. Preis bekam "Carlo und die Frühgeschichte" von Lothar Sack zugesprochen: Er begleitete den dänischen Kunsttischler und Wikingerkenner Carl- Heinz Gloy. Wir konnten dabei die Rekonstruktion eines Königsstuhls aus der Wikingerzeit hautnah miterleben. Dieser Streifen erhielt den BdFA-Wanderpreis und die "Silberne Schere" für den besonderen Schnitt. Günter Jepsen aus Flensburg errang mit "Ach lieber Schuster du", einer Reportage über das aussterbende Handwerk der Schuhmacher, den Publikumspreis. Darin porträtierte er den Schuhmachermeister und seine Lehrlingsfrau so eindrucksvoll und nah, dass dieser Streifen eine ganz dichte Atmosphäre ausstrahlte. Dass auch in Schleswig- Holstein die Videoclips nicht zu kurz kommen, bewies Norbert Schwarzschulz mit "Mülldau". Er verschmolz das Musikstück "Die Moldau" so geschickt mit den Müllbergen der Love Parade und den Effekten von Casablanca, dass die Jury ihm den "Preis für besonders gut eingesetzte Effekte", den Casablancahändler Schirren ausgesetzt hatte, zuerkannte; gleichzeitig erhielt "Mülldau" noch den Prisma- Wanderpreis für den besten Trickstreifen. Den Sparkassenpreis, gestiftet vom Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein, für das "beste heimatkundliche Video" bekam Rainer Funk's Reportage "Schleswig-Holstein-Tag 2002". Der Landes-Filmwettbewerb in Heide schlug in der Presse verhältnismäßig hohe Wellen Manfred Stark SHLFA-Vorsitzender Manfred Stark nach der Veranstaltung: "Der Landes-Filmwettbewerb in Heide schlug in der Presse verhältnismäßig hohe Wellen. Das Regionalfernsehen war angetreten und filmte und interviewte ca. zwei Stunden und billigte uns 44 Sekunden Sendezeit werbewirksam zu. Die Presse der Tageszeitung war vor Ort, berichtete großzügig in Schrift und Bild. Die "Restebörse" wurde von den Anwesenden sehr gut angenommen und sollte auch bei künftigen Veranstaltungen angeboten werden. In unserem Landesverband läuft zur Zeit, ähnlich dem BDFA-Umlaufprogramm, ein Filmbeitrag der Amateurfilmer Heide. Das VHS-Video zeigt das "Drumherum" eines Landes-Filmwettbewerbes für die, die nicht dabei sein konnten und die, die spüren, dass sie vielleicht doch etwas versäumt haben. Auch unsere geschätzten Einzelmitglieder sind herzlich willkommen. Der 'arbeitskreis perforation' Film- und Videoclub Bad Schwartau blickt in diesem Jahr auf den Gründungstag vor 35 Jahren zurück. Anlässlich des 44. Landes- Filmwettbewerbes am 8. November 2003 wird uns wahrscheinlich ein rauschendes Fest erwarten!" Auch wenn ich nicht alle Filme hier erwähnen konnte, möchte ich trotzdem betonen, dass alle Streifen, die auf diesem Wettbewerb gezeigt wurden, sehenswert waren. Seien es die Reisefilme, die Reportagen, Spielfilme oder Dokumentationen, Familienfilme, Videoclips und Lokalchroniken, sie alle gaben einen tiefen Einblick in unser gemeinsames Hobby, das Filmen. Und jedes Mal freue ich mich über die Vielfalt und Kreativität der Autoren. Solange es so viele Filmer und so verschiedene Interpretationen gibt, brauche ich mich nicht vor dem "Aussterben des BDFA" zu fürchten. |
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| Bericht von Ute Riecken |
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Dort hatten
wir auch das vorausgehende Pressegespräch mit den "Lübecker Nachrichten".
Der Artikel lockte etliche Leser, um sich, neben den Filmen, auch das
interessante Gebäude ansehen zu können.



Die Juroren waren: (von links) 
hatte
der Club einen würdigen Rahmen für dieses Ereignis gefunden. 







